TOMATEN-PAPRIKA-CHUTNEY MIT ROTEN PFEFFERBEEREN - EINE SELBSTGEMACHTE DELIKATESSE AUS DEM GLAS



Eine Portion guter Geschmack gefällig? Wer will da schon nein sagen?
Stell Dir sonnengereifte Tomaten vor, knackig-frische Paprika, aromatische Kräuter, Gewürze und Honig - eingekocht zu einer Geschmackskomposition von süß bis pikant, da gehst Du die ganze Himmelsleiter der Aromen hoch und runter.
Und alles landet in einem Chutney, dabei kann nur etwas unfassbar Gutes herauskommen.



Fang Dir die Sonne ins Glas und genieße Löffel für Löffel auf einer Scheibe knusprigem Brot, als Beilage zu Ziegenkäse, für die Nichtvegetarier zu Steak und Co., auf einem Gemüsebratling in einem Burger oder zu Spaghetti.
Mache aus jedem einfachen Gericht etwas, was ein Strahlen in Dein Gesicht zaubert.



Oder Du füllst das Chutney in ein besonders schönes Marmeladenglas, umwickelst dieses mit farblich harmonischen Geschenkbändern oder Garn und überreichst ein wunderbares Präsent lieben Menschen, die Dir am Herzen liegen - das perfekte Geschenk.




Tomaten-Paprika-Chutney
250 g Tomaten
250 g rote Paprika, geputzt
30 g schwarze Oliven
150 g Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
1 EL Olivenöl
100 ml roter Balsamicoessig
100 g Akazienhonig
1 EL Senfkörner
1/4 TL gemahlene Nelken
1 gehäufter TL rosa Pfefferbeeren
2 Prisen gerebelter Thymian
1 TL Kräutersalz

Tomaten, Oliven, Paprika, geschälte Zwiebeln und Knoblauch fein würfeln und in Olivenöl kurz andünsten. Die restlichen Zutaten hinzufügen und bis zu 90 Minuten ohne Deckel bei mittlerer Temperatur eindicken. Ab und an umrühren.
In 2-3 kleine Twist-off-Gläser, die mit kochendem Wasser sterilisiert wurden, kochend heiß einfüllen und fünf Minuten auf den Kopf stellen. Geschlossen bleibt das Chutney mehrere Wochen haltbar. Den Inhalt stets nur mit einem sauberen Löffel entnehmen und bald verbrauchen.

Das Spiel mit den Kontrasten gewährt Dir hier den vollen Geschmack und macht den Reiz dieses Chutneys aus. Beschenke Dich selbst damit, beschenke andere, es ist fantastisch.

Ich wünsche Dir auf Deinem Teller den puren spätsommerlichen Genuss, Deine



Kommentare:

  1. Liebe Sigrid,
    das ist ja mal wieder ein ganz tolles Rezept! das werde ich mir unbedingt merken ... Ich fahre heute mal wieder auf die Insel Reichenau zum Gemüseeinkauf ... mal sehen, was da alles in meinem Fahrradkorb landen wird ... ich bin ja schon wieder in Gedanken bei Weihnachtsgeschenken, meinst Du das hält sich so lange?
    Liebe Grüsse &'einen sonnigen Tag!
    Britta

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    1. Weihnachtsgeschenke, eine gute Idee, liebe Britta. Das Chutney hält auch darüber hinaus, wenn Du es kochend heiß in sterile Gläser abfüllst.
      Hab einen schönen Tag auf der Insel,
      liebe Grüße
      Sigrid

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  2. Hallo Sigrid,
    dieses Rezept hört sich mal wieder fantastisch an und sieht einfach nur mmmmhhhh aus. Schade, dass Britta mir kein Gemüse von der Insel Reichenau mitbringen kann. Da muss ich wohl selber einkaufen gehen. Hab einen schönen Tag!
    Liebe Grüße
    Charlotta

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    1. Vielen Dank, liebe Charlotte. Ach, mir geht es genauso, sehnsüchtig schaue ich Britta hinterher, wenn sie mit dem Fahrrad auf die Insel fährt.
      Auch Dir einen wunderschönen Tag,
      liebe Grüße
      Sigrid

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  3. Liebe sigrid
    Ich wuesste gern von dir....ob roter pfeffer,und rosa pfefferkoerner dasselbe sind?freue mich ueber kurze antwort.

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    1. Oh, das sind zwei verschiedene Sorten.
      Roten Pfeffer gibt es selten getrocknet, er besteht aus vollständig gereiften, ungeschälten Pfefferfrüchten, die meist in Salzlake eingelegt werden. Er ist sehr scharf und wächst an einem Pfeffergewächs in Kambodscha u. Indien.
      Rosa bzw. rote Pfefferbeeren, auch rosa Beeren genannt, sind botanisch gesehen nicht mit dem schwarzen Pfeffer verwandt, sondern sind Früchte des brasilianischen Pfefferbaums in Südamerika. Sie schmecken leicht pfeffrig und mild süßlich, haben aber keine Schärfe.
      Liebe Grüße
      Sigrid

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  4. Welchen der beiden pfeffersorten hast du fuer dein chutney genommen?

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    1. Die milden süßlichen rosa Pfefferbeeren habe ich dafür genommen, es sollte nicht zu scharf werden.

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  5. Hach Sommer im Glas, herrlich. Und leckere Gewürze, Nelke, Thymian, Pfeffer klingt köstlich! Jetzt hast du mir richtig Appetit darauf gemacht;)
    Liebe Grüsse,
    Krisi

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    1. *Lach*...., das wollte ich auch, es ist nämlich super lecker. Vielen Dank, liebe Krisi.
      Liebe Grüße
      Sigrid

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  6. Hallo Sigrid! Das Chutney sieht sooo lecker aus. Muss ich unbedingt nachkochen! Tomaten haben wir ja im Überschuss. Muss ich gleich ran an den Herd! Danke für das tolle Rezept! Liebe Grüße, Moni

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    1. Gerne, liebe Moni und vielen Dank für Deine netten Worte. Erst warten wir ungeduldig, dass die Tomaten reifen, zittern wegen der Krautfäule, atmen wieder auf, und dann, dann schwelgen wir in ihnen.
      Viel Freude beim Nachmachen.
      Liebe Grüße
      Sigrid

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  7. Das klingt ja wirklich klasse. Wir haben erst eine große Ladung Tomaten bekommen, aber die sind schon wieder alle im Tomatensalat verschwunden ^^
    Ich werde mir Wein Rezept auffallen Fälle mal merken, seid meinem Kirsch-Chutney gibt es hier auch ein paar Chutney Fans mehr ;)
    Ganz liebe Grüße
    Elsa

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    1. Liebe Elsa,
      das Chutney schmeckt köstlich und ich kann es Dir nur empfehlen, es ist ratzfatz zubereitet, nur die Köchelei benötigt einige Zeit - aber es lohnt sich.
      Liebe Grüße
      Sigrid

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  8. Ich habe das Chutney gestern nachgekocht und kann nur bestätigen, es schmeckt phantastisch !! Wir haben es zu Thunfischfrikadellen gegessen und das war eine gelungene Kombination.Vielen Dank für das leckere Rezept, ich werde mir davon einen Vorrat anlegen. Seitdem ich Deinen Blog entdeckt habe, komme ich aus der Küche nicht mehr raus :-)).Ich bin begeistert
    Liebe Grüße Monika

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    1. Liebe Monika,
      vielen lieben Dank für Deine Rückmeldung und das wunderbare Lob, ich freue mich riesig darüber, dass es Euch auch so gut geschmeckt hat wie mir. Von dem Chutney besitze ich nur noch einen kleinen Rest im Glas, aber nächstes Jahr in der Tomatenzeit schlägt wieder seine Stunde.
      Liebe Grüße
      Sigrid

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